Auftraggeber: Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
„Bai“-Versammlungshäuser waren in palauischen Dörfern Orte politischer Macht und sind bis heute identitätsstiftend. Es gab Häuser für den Rat der Herrschenden und für Männerklubs, die politische Entscheidungen trafen und öffentliche Arbeiten organisierten. Jeder Klub besaß ein „Bai“, in dem die Mitglieder auch schliefen, während Frauenklubs sich meist in Wohnhäusern trafen.
1907 ließ der Ethnologe Augustin Krämer in Koror ein „Bai“ für das Berliner Völkerkundemuseum (heute Ethnologisches Museum) bauen. In zwei Monaten errichteten Baumeister Golegeril und 40 Männer des Männerklubs „Ngaradegangl“ ein verkleinertes „Bai“ namens „Kekerel Gosobulngau“ (kleines Feuersitzhaus).
Auftraggeber: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
Der Palast der Republik als Vorgängerbau und die Debatte um seinen Abriss sowie die Fassadenrekonstruktion des Berliner Schlosses prägen das Humboldt Forum. Im Bereich „Geschichte des Ortes“ bildet die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart des Palastes der Republik einen zentralen Schwerpunkt der Stiftung Humboldt Forum. Der Jugendtreff im Untergeschoss des Palastes der Republik bestand aus drei Bereichen: einer Diskothek mit rotierender Tanzfläche, einem halbrunden Forum für kleinere Veranstaltungen und einem Spielebereich mit Spielautomaten, Billardtisch und einem geschwungenen Bartresen.
Dieser asynchrone Bartresen erstreckt sich über eine Länge von 8,37 Metern. Die untere Scheibe besteht aus einem farbigen Glasmosaik, das mit Strukturglas unterlegt und von einer schützenden Klarglasscheibe bedeckt ist. Die aufwendig gefertigte Glasgestaltung wurde 1975 von Dietmar Witteborn entworfen.
Auftraggeber: RvH - Restaurierung von Holzobjekten für Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Auftraggeber: Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz